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50 Jahre Frauenhilfe Tonnenheide

Mit einem festlichen Gottesdienst begeht die Frauenhilfe Tonnenheide am Sonntag, 2. Februar ein großes Jubiläum. Denn die Frauenhilfe wird in diesen Tagen 50 Jahre alt. Zu diesem Anlass gab es bereits am 29. Januar eine Feierstunde, zu der auch die Presse eingeladen war (siehe unten). Der Jubiläumsgottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Christuskirche Tonnenheide.

Text und Foto: Michael Grundmeier, NW

Die Frauenhilfe Tonnenheide ist eine lebendige Gemeinschaft, die sich mit vielen kirchlichen und gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt. Nun feierte die Gruppe ihr 50. Jubiläum.

Mit der Einweihung der Christuskirche im November 1969 beginnt auch die Geschichte der Frauenhilfe Tonnenheide. Ein erstes Treffen des sogenannten Abendkreises gab es am im November 1969, ab Januar 1970 dann 14-tägig. Federführend war in den ersten Jahren die Gemeindeschwester Aleida, die dafür sorgte, dass für die Zusammenkünfte im neuen Gemeindesaal Tischtücher, Geschirr und Blumen zur Verfügung standen. Später kümmerten sich Pfarrer Karl-Heinz Röhling und seine Frau Heinke um die Frauenhilfe.

Lieselotte Bödecker, Edith Müller, Marie-Luise Diekmann sowie Erika Wiedemann, Marie Schmidt, Else Peper, Helene Wöstehoff, Herta Kummer wurden für die langjährige Mitgliedschaft oder Mitarbeit im Vorstand geehrt. Ihnen gratulierte auch Pfarrerin Micaela Strunk-Rohrbeck.

Ihr Programm trägt die Frauenhilfe schon im Namen: Hilfe von Frauen für Frauen. Viele Jahre gab es auch Haussammlungen der Diakonie, in Zeiten des Kalten Krieges auch Päckchenpacken für Menschen in der DDR, Feier des Weltgebetstages mit Kollekte für christliche Frauenprojekte in aller Welt sowie Unterstützung von Frauenprojekten.

Darüber hinaus gestaltet die Frauenhilfe wesentlich das Gemeindeleben mit. Außerdem wurden und werden Ausflüge unternommen, früher oft in die Ferne, in den vergangenen Jahren eher im näheren Umkreis.

Ein Treffen der Frauenhilfe beginnt in der Regel mit Andacht, Würdigung der Geburtstagskinder und Kaffeetrinken, danach wird ein kirchliches oder gesellschaftspolitisches Thema in den Mittelpunkt gestellt. Oft wird auch das Land des Weltgebetstages, in diesem Jahr Simbabwe, in den Blick genommen.

Dass die Frauenhilfe immer noch sehr aktiv ist, zeigt auch ihr Programm für dieses Jahr, das schon in den nächsten Wochen zahlreiche Veranstaltungen vorsieht – darunter am 12. Februar „Lieder aus Simbabwe“, am 24. Februar im Gemeindehaus Oberbauerschaft ein Vortrag zum Thema „Das Wetter ändert sich – und was ist mit dem Klima?“ und am 6. Mai „Wer war das noch mal? – die Frauenhilfe hilft dem Heimatverein beim Entschlüsseln alter Fotos“.

Dass die Bedeutung der Frauenhilfe trotz des umfangreichen Angebots etwas kleiner geworden ist, erklärt Pfarrerin Micaela Strunk-Rohrbeck mit dem Lauf der Zeit. „Als die Frauenhilfe entstanden ist, war sie eine der wenigen Organisationen, wo man als Frau hingehen konnte, ohne schief angeschaut zu werden“, sagt die Pfarrerin. Die Vereine seien damals alle „von Männern“ besetzt gewesen. „Dazu kommt, dass man sich erst dann der Frauenhilfe anschließt, wenn man schon im Ruhestand oder älter ist“, macht die Pfarrerin deutlich. Obwohl immer wieder neue Frauen in den Kreis aufgenommen wurden – 2002 der bis dahin selbstständige Abendkreis der Frauen und 2015 viele Mitglieder des aufgelösten Frauenchores – liegt die Zahl der Mitglieder bei rund 40. Die Frauenhilfe sei nicht nur die Gruppe vor Ort, sagte Strunk-Rohrbeck in einer kurzen Ansprache: „Wir arbeiten zwar innerhalb unserer Kirchengemeinde, sind aber über den Landes- und Bundesverband bundesweit mit Projekten aktiv.“

Nach einem Zwischenspiel der Veeh-Harfen aus Lemförde wurden Mitglieder für langjährige Treue oder eine frühere Vorstandstätigkeit geehrt. Lieselotte Bödecker, Edith Möller und Marie-Luise Diekmann waren lange im Vorstand aktiv erhielten deshalb eine Rose. Erika Wiedermann, Marie Schmidt, Else Peper, Helene Wöstehoff und Herta Kummer sind mehr als 25 Jahren Mitglied der Frauenhilfe und bekamen eine Urkunde des Landesverbands. Marie Schmidt, Else Peper und Helene Wöstehoff waren außerdem lange im Vorstand aktiv. Sie bekamen zusätzlich zur Urkunde und Blumenstrauß eine Rose.

Am Sonntag, 2. Februar, wird das Jubiläum ab 10 Uhr im Gottesdienst gefeiert. Die Frauen aus der Frauenhilfe beteiligen sich an Lesungen und Fürbitten, musikalisch wird der Gottesdienst von Dorle Awolin (Orgel) und Rainer Rohrbeck (Gitarre) gestaltet.

22.10.2020: Spruch des Tages

Terminkalender

22.10.2020: 18:00 - 18:30 Andacht nach dem Glockenläuten

St. Johannis-Kirche

29.10.2020: 18:00 - 18:30 Andacht nach dem Glockenläuten

St. Johannis-Kirche

31.10.2020: 20:00 Festgottesdienst zum Reformationstag

St. Johannis-Kirche

01.11.2020: 10:00 Regionaler Gottesdienst

Immanuelkirche Pr. Ströhen

05.11.2020: 18:00 - 18:30 Andacht nach dem Glockenläuten

St. Johannis-Kirche

10.11.2020: 19:30 Bibellesegruppe

Gemeindehaus Rahden

12.11.2020: 18:00 - 18:30 Andacht nach dem Glockenläuten

St. Johannis-Kirche

15.11.2020: Volkstrauertag

18.11.2020: 18:00 Gottesdienst zum Buß- und Bettag

St. Johannis-Kirche

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