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Presbyterwahl in Rahden

Die nächste Presbyterwahl steht an, und es wird wieder nach tatkräftiger Unterstützung im Presbyterium gesucht!

Unser Rahdener Presbyterium musste in den vergangenen Jahren viele weitreichenden Entscheidungen treffen, und es werden sicherlich auch noch viele wichtige Beschlüsse anstehen. Umso wichtiger ist die Rolle des Presbyteriums in der Kirchengemeinde!

Besonders schön ist es, wenn unser Leitungsgremium möglichst bunt und unterschiedlich zusammengesetzt ist. Dabei ist es wünschenswert, dass die verschiedenen Ortschaften der Kirchengemeinde durch eigene Interessensvertreterinnen und/oder -vertreter dabei sind, ebenso wie ein buntes Gefüge aus jungen und älteren Menschen, Männern und Frauen. So ist dafür gesorgt, dass möglichst viele unterschiedliche Ansichten und Meinungen in Beratungs- und Entscheidungsprozessen zur Sprache kommen und bei den Entscheidungen mitwirken.

Wer Interesse daran hat, kann sich gern jederzeit an alle derzeitigen Presbyteriumsmitglieder oder an eine/n der Pfarrerinnen oder Pfarrer wenden. Gesucht werden Gemeindeglieder über 18 Jahre, die bereit sind, die Interessen der Gemeinde in unterschiedlichen Ausschüssen, Gremien und natürlich bei den Presbyteriumssitzungen zu vertreten und so als Bindeglied zwischen Gemeinde und Pfarrern zu agieren. Gewählt ist man übrigens jeweils für vier Jahre.

Ina Döding

Zur Vorbereitung der Presbyterwahl laden wir alle Mitglieder unserer Gemeinde herzlich ein zur Gemeindeversammlung am Montag, 20. November, um 19 Uhr im Gemeindehaus Rahden. Dort wird es Gelegenheit geben, sich über alle Fragen rund um die Wahl zu informieren, einige Kandidaten kennenzulernen und weitere Menschen zu finden, die Lust haben, sich im Presbyterium zu engagieren.

Alle vier Jahre ist in Westfalen Kirchenwahl. Anfang kommenden Jahres, am 18. Februar 2024, werden in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Westfalen die Presbyterien neu gewählt. Schon jetzt können sich Frauen und Männer aus den jeweiligen Gemeinden mit der Idee befassen, ob sie im kommenden Jahr als Kandidatin oder Kandidat ins Rennen gehen möchten.

‚GEMEINDE BEWEGEN‘ lautet auch diesmal das Motto der Kirchenwahlen. Denn wer Lust hat, sich im Presbyterium einer Kirchengemeinde zu engagieren, der kann tatsächlich etwas bewegen. Das Presbyterium ist das Leitungsgremium einer Kirchengemeinde. Es ist für die Gestaltung und Ausrichtung des Gemeindelebens verantwortlich, fungiert als Arbeitgeber für die hauptamtlich Mitarbeitenden, etwa im Gemeindebüro oder in der gemeindeeigenen Kindertagesstätte, und trägt die Verantwortung für Haushalt und Finanzen.

Im Presbyterium agieren die ehrenamtlichen Presbyterinnen/Presbyter und die Pfarrerinnen/Pfarrer gemeinsam und auf Augenhöhe. Zugegeben, wer in dem Leitungsgremium mitwirken möchte, muss Freizeit investieren. Aber er gewinnt Anerkennung und Wertschätzung, kann in seinem Ehrenamt viel gestalten und Akzente setzen. Gefragt sind Freude am gemeinsamen Einsatz, Interesse und Knowhow für einzelne Aspekte der Gemeindeleitung und Lust auf Verantwortung.

Nicht alle in dem Gremium müssen alles gleich gut können. Im besten Falle bündelt die Gruppe unterschiedliche Kompetenzen, von der Pädagogik über Personalführung und Konfliktlösung, Veranstaltungsmanagement, Organisationsentwicklung, bis hin zu Kenntnissen in Gebäudeunterhaltung, Finanzwesen oder Marketing.

Das alles braucht eine moderne Organisation wie eine Kirchengemeinde, ähnlich wie auch ein Unternehmen zeitgemäß geführt werden muss, um erfolgreich seine Ziele zu verfolgen. Dass in der Gemeinde und ihrem Presbyterium die Kommunikation des Evangeliums das vorrangige Ziel ist, versteht sich von selbst. Die Freude daran, Interesse und Offenheit für theologische Fragestellungen sind daher für jede Kandidatur in einem Presbyterium erste Voraussetzung.

Wer also Lust auf das Mitgestalten von Kirche hat, Fähigkeiten, Talente und ein wenig Elan mitbringt, zudem Mitglied einer Gemeinde der Evangelischen Kirche von Westfalen, volljährig und nicht älter als 75 Jahre ist, der sollte seine Kandidatur in Erwägung ziehen und Kontakt mit einer Pfarrperson, dem gegenwärtigen Presbyterium oder dem Büro seiner Gemeinde aufnehmen.

Und auch wer jemanden anders aus seiner Gemeinde zur Wahl vorschlagen möchte, weil er oder sie ihm für eine Mitwirkung im Presbyterium geeignet erscheint, der kann dies tun. Wahlvorschläge – ein Vorschlag muss jeweils von fünf wahlberechtigten Mitgliedern der Gemeinde mit ihrer Unterschrift unterstützt werden - können bis Anfang Dezember dieses Jahres in den Gemeinden eingereicht werden.

Unsere nächsten Gottesdienste, ab ca. 16 Uhr als Video abrufbar:

  • 2. Juni, St. Johannis-Kirche, mit Klaus-Hermann Heucher

  • 9. Juni, St. Johannis-Kirche, mit Gisela Kortenbruck

  • 16. Juni, St. Johannis-Kirche, mit Udo Schulte

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